News

 


21.12.2017
Neuorganisation des ärztlichen Notfalldienstes per 01.01.2018
Ab 1. Januar 2018 wird der ärztliche Notfalldienst (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker) für den ganzen Kanton Zürich zentral über eine einzige Vermittlungsstelle unter ärztlicher Leitung betrieben. Das "Aerztefon" ist für alle Kantonseinwohnerinnen und -einwohner über folgende Gratis-Telefonnummer rund um die Uhr erreichbar:
Ärztlicher Notfalldienst  0800 33 66 55
Diese neue Notfallnummer der kantonallen Triagestelle ist grundsätzlich zu unterscheiden vom Rettungsdienst mit der Notrufnummer 144, an dessen Betrieb sich nichts ändert.


23.11.2017
Spitex Statistik 2016: Leistungen der Nonprofit-Spitex weiter steigend
Der Trend setzt sich schweizweit fort: mehr Mitarbeitende pflegen und betreuen mehr Klientinnen und Klienten.

Die wichtigsten Zahlen zur Nonprofit-Spitex aus der Spitex Statistik 2016 (Vergleichszahlen aus dem Jahr 2015 jeweils in Klammern):

  • Die Nonprofit-Spitex ist nach wie vor klare Marktführerin (82% aller Klientinnen und Klienten und 75.8% der geleisteten Stunden)
  • Mehr Mitarbeitende, nämlich 36'761 (35'497), haben insgesamt mehr Klientinnen und Klienten, nämlich 279'674 (255'444), gepflegt und betreut (Pflegeleistungen und Unterstützung). Davon waren 149'567 Personen (146'726) über 80 Jahre alt.
  • Die Anzahl Stunden pro Klientin und Klient pro Jahr bei der Nonprofit-Spitex in der Langzeitpflege ist nur halb so hoch (49) wie bei kooerziellen Organisationen (108). Im Bereich Hauswirtschaft und Sozialbetreuung ist es sogar nur ein Viertel: 39 Stunden versus 162. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Nonprofit-Spitex auch Kurzeinsätze übernimmt (aufgrund ihrer Aufnahmepflicht), die für die private Spitex nicht rentabel sind.
  • Der Gesamtaufwand von 1.9 Mia. ist insgesamt leicht gestiegen (1.8 Mia).

19.10.2017
Ausserkantonale Spitex-Leistungen sind künftig klar geregelt
Bislang gab es grosse Unklarheit bezüglich Restfinanzierung durch die Kantone und Gemeinden, wenn Klientinnen und Klienten in einem anderen Kanton Spitex-Leistungen beziehen. Wenn z. Bsp. eine pflegebedürftige Person aus dem Kanton Aargau infolge einer Operation vorübergehend bei ihrem Sohn im Kanton Zürich wohnte, so war bis anhin unklar, wer welche Leistungen bezahlt.

Die Einigungskoferenz der eidg. Räte hat nun einen Kompromiss bei der Regelung ausserkantonaler Spitex-Leistungen gefunden: künftig wird der Wohnkanton für die Restfinanzierung aufkommen, die Höhe der Finanzierung erfolgt gemäss den Regelungen im Kanton des Leistungserbringers.

Ständerat und Nationalrat sind dem Antrag gefolgt und haben diesen in ihrer Schlussabstimmung angenommen.

Die Spitex Schweiz hat sich für die Findung eines Kompromisses eingesetzt.

Der Bundesrat bestimmt, wann die neue Regelung in Kraft tritt. Da die Referendumsfrist noch bis zum 18. Januar läuft, wird dies erst danach der Fall sein.